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| Ein kleiner Geschichtsauszug zum Gasthaus: |
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Emil Beiers Landwirtschaft mit Gaststätte ist im Grundbuch für Stolpen unter Nr. 146 eingetragen und hat die Kat. Nr. 109. Sie gehörte einst Karl August Friedmann, der sie am 12.Januar 1842 an den Fleischermeister Gottlob Traugott Leberecht Weber für 1300 Taler verkaufte. Nach dessen Tod erwarb sie der Werkmeister Joseph Scheufler von dessen Erben am 14.Juli 1891 für 13470 Mark. Und am 29.3.1905 kaufte sie der Landwirt August Emil Beier aus Langenwolmsdorf zufolge Auflassung.
Das Hausgrundstück ist 1795 erbaut worden. Der Stall ist im Nebengebäude. |
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In dem Grundstück wurde früher eine Fleischerei betrieben, die Felder und Wiesen waren verpachtet. Zu der Wirtschaft gehört noch eine Scheune im städtischen Scheunengelände an der Straße nach Lauterbach. Die Landwirtschaft umfasst 4,82 ha, davon sind 3,54 ha Feld und etwa 1,20 ha Wiesen. Emil Beier ist am 23.2.1874 in Langenwolmsdorf geboren, hat seine Schuljahre ebenda verbracht, war dann in der Elterlichen Wirtschaft tätig und diente 2 Jahre aktiv im Inf.- Regt Nr.103. Nach seiner Militärzeit war er auf dem Hofe seiner verwitweten Schwester in Langenwolmsdorf tätig und erwarb am 29.3.1905 in Stolpen das Gasthaus "Zur Linde", das mit Landwirtschaft verbunden ist. Beier verheiratete sich mit Emma Model aus Niederschönbrunn. Aus dieser Ehe gingen zwei Mädchen hervor. |
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Der Viehbestand setzt sich zusammen aus einem Pferd für alle Zugarbeiten, 3 Milchkühen und durchschnittlich 4-6 Schweinen. Die Arbeiten im Haus, Wiese und Feld wurden ausschließlich von den Familienmitgliedern ausgeführt. Der Feldbau ist in der Hauptsache Roggenanbau, als Hackfrüchte werden Rüben und Kartoffeln jeweils zur Hälfte angebaut. Nach dem Tode des Emil Beier, der nach schwerer Krankheit am 22.10.1943 eintrat, führt die Witwe den Betrieb weiter. Nach dem Tod der Mutter, führten beide Töchter bis 1966 das Geschäft. Am 15.5.1966 pachtet das Ehepaar Heinzmann das Gasthaus. 1980 erwarb Manfred Heinzmann das Grundstück. Am 4.Januar 1999 übernahm sein jüngerer Sohn das Geschäft, bis zum heutigen Tag.
Ich bedanke mich bei Günter Hahn für dieses Material, dass aus der Chronik von Herrmann stammt.
Ab 1966 wurde von mir zugefügt! Ihr Gastwirt! |
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Erlaubnis vom 07. März 1905 |
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